Cable Car Bahn – Das einzige Verkehrsmittel unter Denkmalschutz
Eines der berühmtesten Verkehrsmittel in der Metropole San Francisco ist die Cable Car Bahn. Jeder Besucher der Stadt sollte sich eine Fahrt mit diesem legendären Verkehrsmittel gönnen. Die Cable Car Bahn ist inzwischen zu einem Markenzeichen der Stadt geworden, denn sie existiert bereits seit 1873 in San Francisco. Heute gibt es noch drei Linien, welche Besucher durch die steilen Straßen von San Francisco befördern.

Ende des 19. Jahrhunderts waren rund 600 solcher Cable Cars in Betrieb, so dass Pferdekutschen nahezu von den Straßen der Stadt verbannt wurden. Auf den steilen Straßen gab es häufig Unfälle, da die Pferde den steilen Anstieg nicht ganz schafften, und die Kutschen dann rückwärts den Hang hinunter rollten. Die Idee für die Cable Cars stammt aus dem Bergbau, wo solche Wagons bereits früher in den Goldminen eingesetzt wurden. Mit den Cable Cars konnten nun auch sehr hoch gelegene Stellen erreicht werden, was auch die Ausdehnung der Stadt begünstigte. Im Jahr 1964 wurden die Cable Cars von San Francisco sogar unter Denkmalschutz gestellt, als einziges Verkehrsmittel auf der ganzen Welt.
Die Powell-Hyde-Line in der Market Street und fährt bis zur Fisherman’s Wharf.Diese Linie ist sehr überlaufen, denn während der Fahrt hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Gefängnisinsel Alcatraz und die Golden Gate Bridge. Fast die gleiche Strecke fährt die Powell-Mason-Line, sie ist jedoch längst nicht so überlaufen, weil die Strecke auch nicht ganz so spektakulär ist. Den geringsten Andrang gibt es bei der dritten Linie, der California-Line, welche von der Market Street bis zur Van Ness Avenue fährt. Bei der Powell-Mason- und der Powell-Hyde-Line muss teilweise mit einer Wartezeit von bis zu einer Stunde gerechnet werden. Wer die Fahrt also richtig genießen möchte, der sollte sich für die California-Line entscheiden. Die Cable Cars fahren jeden Tag zwischen 6 und 1 Uhr im Viertelstundentakt. Die Tickets erhält man entweder an einem Ticketautomaten oder direkt beim Schaffner.