Das Viertel Haight-Ashbury

Im Osten vom Golden Gate Park befindet sich das Viertel Haight-Ashbury, in dem in den 60er Jahren die Flower-Power-Bewegung ihren Ursprung hatte. Eine ganze Generation wurde von der Musik der damaligen Zeit und dem unbändigen Wunsch nach Freiheit und Selbstverwirklichung beeinflusst, und San Francisco war die Hauptstadt der Hippies. Kriegsdienstverweigerer, die sich nicht am Vietnamkrieg beteiligen wollten, versteckten sich in diesem Viertel, denn zu dieser Zeit gab es im Staat Kalifornien noch keine Meldepflicht.

Natürlich gibt es die Hippies in dieser Form nicht mehr in San Francisco, doch im Viertel Haight-Ashbury kann man noch dieses besondere Flair spüren. Hier gibt es unzählige Geschäfte, in denen Kleidung im Stil der 60er Jahre verkauft werden, daneben gibt es noch Poster von den Helden der damaligen Zeit, und auch Haschischpfeifen sind hier keine Seltenheit. Daneben gibt es noch einige schräge Cafés und angesagte Läden für Second-Hand-Artikel.

Wer sich für die Geschichte der Hippie-Bewegung interessiert, der sollte sich auf jeden Fall ins Psychedelic History Museum in der Haight Street begeben, denn dort kann man alles Interessante zu diesem Thema erfahren, und es wird auch einiges zum Kauf angeboten. Ihren Namen hat das Viertel von den beiden wichtigsten Straßen, die sich hier kreuzen, die Ashbury Street und die Haight Street.

Dieses Viertel von San Francisco hat viele bekannte Künstler hervorgebracht wie zum Beispiel Jefferson Airplane, die Rockband Grateful Dead sowie die legendäre Sängerin Janis Joplin. Das Viertel mit seinen vielen Graffitis und Wandmalereien ist jedoch nicht nur wegen seiner Geschichte interessant, sondern es gibt hier auch wunderschöne Häuser im viktorianischen Baustil zu bewundern.

Foto: thinkstockimage
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