Fishermans Wharf – Pier 39

Mittwoch, 5. November 2008 20:49

Dieses ehemalige Pier, welches bis zum Jahr 1970 als Landeplatz für Frachtschiffe und eine Fischereiflotte diente, gehört heute zu den am stärksten frequentierten Gebieten San Franciscos. Auf diesem großen Areal hat sich ein Besuchermagnet entwickelt, welcher mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, kulinarischen Köstlichkeiten und einigen Attraktionen lockt. Wer allerdings zum Fisherman’s Wharf kommt, den dürfen große Menschenmassen nicht stören, denn hier ist immer ordentlich was los, vor allem am Wochenende.

Den Mittelpunkt des Geländes bildet das Pier 39, an dem sich über 100 Geschäfte und mehrere Restaurants befinden. Hier kann man auch häufig Seelöwen beobachten, die sich hier niedergelassen haben, insgesamt sind es rund 400 Tiere. In diesem Gebiet gibt es noch drei große Einkaufszentren, den Ghirardelli Square mit rund 70 Geschäften, The Anchorage mit etwa 80 Geschäften und das wohl interessanteste Einkaufszentrum The Cannery. Es ist in einer ehemaligen Konservenfabrik untergebracht und beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, Cafés und Kunstgalerien. Im Fisherman’s Wharf starten auch zahlreiche Ausflugsschiffe ihre Touren, darunter auch die Fähren zur Gefängnisinsel Alcatraz. Es wird auch eine einstündige Fahrt entlang der Bucht von San Francisco angeboten.

Am Pier 45 kann man ein U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg besichtigen. Direkt am Pier 39 befindet sich ein großes Unterwasser-Aquarium, das Aquarium of the Bay, mit über 10.000 Meeresbewohnern. Im San Francisco Maritime National Historic Park gibt es einige historische Schiffe aus dem 19. Jahrhundert zu sehen. Fisherman’s Wharf kann bequem mit einem Cable Car erreicht werden. Wer Lust auf frischen Fisch und Meeresfrüchte hat, der ist hier genau richtig, denn an den zahlreichen Imbissbuden werden Fischgerichte fangfrisch zubereitet. Auch das Wachsmuseum ist mit seinen Wachs-Promis eine große Attraktion im Stil von London’s Madame Tussauds. Fisherman’s Wharf gleicht einem großen Rummelplatz, entsprechend groß ist auch der Andrang.


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Coit Tower – Tribut an die Feuerwehr

Mittwoch, 5. November 2008 20:40

Der Coit Tower in San Francisco wurde im Jahr 1933 fertiggestellt und hat einen ganz besonderen Hintergrund. Es ist die Geschichte der Millionärin Lillie Hitchcock Coit, die als Kind von einem Feuerwehrmann aus einem in Flammen stehenden Haus gerettet wurde. Sie war erst das Maskottchen eines Feuerwehrzuges und wurde später sogar zum Ehrenmitglied. Als sie starb, erbte die Stadt einen Teil ihre Geldes und nutzte dieses, um den Coit Tower zu bauen. Auf dem Telegraph Hill wurde dieser als Monument für die Feuerwehr errichtet.

Der Coit Tower hat eine Höhe von 68 Metern und wurde aus Stahlbeton gefertigt. 25 Künstler aus San Francisco fertigten die beeindruckenden Wandgemälde an, welche nun den Innenraum des Coit Towers zieren. Sie zeigen Szenen aus dem Arbeiterleben in San Francisco und erzählen somit ein Stück Geschichte. Von der Spitze des Turmes aus hat man eine atemberaubende Aussicht über San Francisco und den großen Hafen der Stadt. Der Coit Tower befindet sich im Stadtteil North Beach und kann täglich von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Wer den Aufstieg nicht zu Fuß wagen möchte, der kann auch den Aufzug benutzen, um zur mit Plexiglas verkleideten Aussichtsplattform zu gelangen. Vom Fuße des Turmes aus gelangt man über zahlreiche Stufen, den Filbert Steps, hinunter zum schönen Levi’s Plaza. Der Weg hinunter führt durch ein wunderschönes Meer aus Blumen und Pflanzen, welches von den Anwohnern gehegt und gepflegt wird. Viele Menschen denken beim Anblick des Turmes an die Spitze eines Feuerwehrschlauches. Da dies jedoch nicht die Absicht des Architekten war, wurde am Coit Tower ein Schild angebracht, auf dem dies eindeutig widerlegt wird. Somit ist die Ähnlichkeit wohl eher zufällig.


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City Hall – Machtzentrum der Stadt

Mittwoch, 5. November 2008 20:36

Eines der schönsten historischen Gebäude in San Francisco ist die City Hall, die im Jahr 1915 eröffnet wurde. Das Rathaus der Stadt wurde im Beaux-Arts-Stil errichtet und wirkt fast wie ein Palast. Das ursprüngliche Rathaus wurde bei dem großen Erdbeben im Jahr 1906 völlig zerstört, so dass es anschließend neu aufgebaut werden musste. Dabei wurde auf eine detailgetreue Rekonstruktion Wert gelegt. Der Wiederaufbau des viergeschossigen Gebäudes dauerte nur zwei Jahre.

Das 119 Meter lange und 83 Meter breite Rathaus umfasst zwei komplette Straßenblöcke. Die Kuppel wurde dem Pariser Invalidendom nachempfunden und ist mit einem Durchmesser von 20 Metern die fünftgrößte Kuppel weltweit. Die City Hall von San Francisco kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und zahlreiche Ereignisse fanden an diesem Ort statt. Im Jahr 1923 wurde Präsident Warren G. Harding hier nach seinem Tod aufgebahrt, 1954 gaben sich Marilyn Monroe und Joe DiMaggio in der City Hall das Ja-Wort.

Während des Erdbebens im Jahr 1989 wurde das Rathaus in Mitleidenschaft gezogen, die Kuppel verrutschte etwas auf ihrem Fundament. Daraufhin wurden einige bauliche Maßnahmen getroffen, um das Gebäude vor einem weiteren Erdbeben zu schützen. Der Vorplatz des Rathauses wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgestaltet und lädt zum Verweilen ein. Die schöne City Hall war auch bereits in mehreren Hollywood-Filmen zu sehen, darunter „Wedding-Planner”, „Teuflisch”, „Dirty Harry”, „The Rock”, „Jäger des verlorenen Schatzes” und „Im Angesicht des Todes”. Die City Hall ist für Besucher geöffnet, es finden auch Führungen durch das Rathaus statt. In einem kleinen Laden kann man ein Andenken erwerben. Das Rathaus ist unter der Woche von 8 bis 20 Uhr und am Wochenende von 12 bis 16 Uhr geöffnet.


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Chinatown – San Franciscos fernöstliche Seite

Mittwoch, 5. November 2008 20:22

Wie in vielen amerikanischen Städten, gibt es auch in San Francisco viele asiatische Einwanderer, so dass das Viertel bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Das Viertel umfasst insgesamt 24 Häuserblocks und zählt rund 80.000 Einwohner. Es zählt damit zu den größten Chinatowns in den USA.

In diesem Gebiet halten sich auch viele illegale Einwanderer auf, die hier ihr Geld in chinesischen Restaurants und Geschäften verdienen. Heute ist Chinatown eine der Attraktionen San Franciscos, und viele Besucher fühlen sich von dem regen Treiben in den Straßen angezogen. Wer die asiatische Küche liebt, der ist hier genau richtig, denn hier reiht sich ein Restaurant an das andere. Die Preise sind recht günstig, auch in den vielen asiatischen Läden. Früher gab es hier oft Streitereien zwischen einzelnen rivalisierenden Gangs, die 1977 ihre Höhepunkt in einer Schießerei fanden, bei der fünf Menschen getötet wurden.

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Chinatown wurde 1850 gegründet, beim großen Erdbeben im Jahr 1906 jedoch fast komplett zerstört. In der Bush Street liegt der offizielle Zugang zur Chinatown, das Dragon Gate. Faszinierend ist die typisch asiatische Architektur der Häuser und die kleinen chinesischen Tempel. Einige der Tempel können auch besichtigt werden. In der Waverley Street befindet sich der Tin-How-Tempel, der auch von Nichtbuddhisten täglich zwischen 10 und 16 Uhr besichtigt werden kann. Das touristische Zentrum von Chinatown ist die Grand Avenue, doch das wahre Zentrum ist Stockton Street, die weniger überfüllt und auf den Tourismus ausgelegt ist. Zwischen Mitte Januar und Mitte Februar wird in Chinatown das Neujahrsfest gefeiert, welches von einer prächtigen Parade und einem Feuerwerk begleitet wird. In Chinatown fühlt man sich fast wie auf einem anderen Kontinent, dass man sich mitten in Amerika befindet, ist kaum zu glauben.


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Castro Theater

Mittwoch, 5. November 2008 20:15

Das Castro Theater ist ein Kino in San Francisco, welches etwa 1.500 Menschen Platz bietet. Das Theater wurde im Jahr 1922 eröffnet und ist im Stil des spanischen Barock erbaut worden. Zum Glück wurde das wunderschöne alte Gebäude erhalten, und nicht modernisiert, wie viele andere Bauwerke.

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Im Gegensatz zu den modernen Kinos, besteht das Castro Theater nur aus einem einzigen Kinosaal, welcher mit aufwändigen Stuckdecken, einer zeltähnlichen Kuppel und reichlich Verzierungen einen ganz besonderen Kinoabend garantiert. Die weiße Fassade des Castro Theater ist mit zahlreichen wunderschönen Ornamenten verziert. The Castro heisst auch das Stadtviertel von San Francisco, und häufig wird auch das interessante Kino so bezeichnet. Das Castro Viertel ist inzwischen zu einer Hochburg der Schwulen- und Lesbenszene geworden, ist mit zahlreichen Häusern im viktorianischen Stil jedoch auch für Touristen sehr interessant.

Passend zum noblen Ambiente werden im Castro Theater häufig auch Filmklassiker gezeigt, welche dann vom hauseigenen Orchester musikalisch untermalt werden. Im Besitz des Theaters befindet sich eine alte Wurlitzer-Orgel, auf der ein Organist auch häufig die Vorführungen begleitet. Dazu wird das historische Stück extra aus der Versenkung auf die Bühne gehoben. Das Castro Theater ist auch Schauplatz für das traditionelle Gay and Lesbian Filmfestival, welches einmal im Jahr stattfindet. Das Castro Theater ist ein Kino, welches dem Ausdruck Filmpalast absolut gerecht wird. Das Viertel ist auf jeden Fall einen Besuch wert, denn es hat neben dem historischen Kino noch einiges Sehenswertes zu bieten.


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