Little Italy

In der US-amerikanischen Metropole San Francisco gibt es viele ausländische Bürger, viele Nationen haben ihre ganz eigenen Bezirke. Die Italiener haben sich überwiegend im North Beach niedergelassen, das deshalb auch gerne als Little Italy bezeichnet wird.

Und in der Tat kommt man sich hier fast wie in Italien vor, denn dieses Viertel wirkt gar nicht typisch amerikanisch. Die Laternenpfähle dieses Distriktes sind in die italienischen Farben grün, weiß und rot getaucht, hier geht alles ein wenig gemütlicher zu, eben typisch italienisch.

Hier findet man alles, was das Herz eines Italieners begehrt wie gemütliche Cafés, Bäckereien, Eisdielen und natürlich italienische Restaurants ohne Ende. Allerdings darf man nicht erwarten, dass man hier günstig Pizza und Pasta essen kann, denn die Preise sind ziemlich hoch. Das Zentrum des Stadtteils markiert der Washington Square, an dem sich auch die Saints Peter und Paul Roman Catholic Church befindet.

Die zentrale Straße des Bezirkes ist die belebte Columbus Avenue, und hier kann man nicht nur unzählige Italiener treffen, sondern man bekommt einen Eindruck vom multikulturellen San Francisco. Auf engstem Raum leben hier Menschen aus den verschiedensten Nationen nebeneinander, die zahlreichen Geschäfte laden zum Bummeln und Shoppen ein.

Aber noch deutlicher erlebt man das multikulturelle San Francisco in der Stockton Street, in deren weiterem Verlauf man sich der Chinatown der Stadt nähert, zwischen beiden Gebieten haben sich einige Taiwan-Chinesen angesiedelt. In dieser Straße gibt es viele Obst- und Gemüsegeschäfte, man kommt sich fast wie auf einem großen Markt vor. Mitte Juni geht es in Little Italy etwas turbulenter zu, denn dann findet das traditionelle North Beach Festival statt.

Foto: thinkstockimages
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