South of the Market – Künstlervirtel

South of the Market ist ein Stadtteil von San Francisco und hat seinen Namen von seiner Lage südlich der Market Street. Bis zu den 90er Jahren war es vor allem ein Industrieviertel mit Fabriken und Lagerhallen. Heute ist es eines der angesagtesten Viertel der Metropole mit zahlreichen Museen, Kunstgalieren, Theatern, Restaurants, Clubs und Bars. Es kann auch als das Künstlerviertel der Stadt bezeichnet werden, denn nirgens gibt es so viel Kunst auf einem Fleck.

Das Messe- und Kongresszentrum der Stadt, das Moscone Center, befindet sich ebenfalls in diesem Stadtteil. Es beherbergt jedoch auch eine Eislaufbahn, ein Bowling Center, ein modernes Kunst- und Technologiezentrum sowie ein antikes Karussell aus dem Jahr 1903. Das San Francisco Center ist ein nobles Einkaufszentrum direkt in der Market Street, wenn man hier einkaufen möchte, muss man jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen. Günstiger einkaufen kann man im Yerba Buena Square oder im Six-Sixty-Center. Am Hafen wurde eine wunderschöne, mit Palmen gesäumte Allee angelegt, von wo aus man eine tolle Aussicht auf die Bucht von San Francisco hat. Zu den interessantesten Museen in diesem Viertel zählen das Museum of Modern Art, das Contemporary Jewish Museum und das Yerba Buena Center. In letzterem gibt es tolle Theater-, Tanz- und Musikaufführungen von überwiegend ortsansässigen Künstlern.

Im Stadtteil SoMa, wie er liebevoll von den Einheimischen genannt wird, kommen auch Nachtschwärmer voll auf ihre Kosten, denn hier gibt es viele coole Kneipen, schicke Clubs, teure Feinschmecker-Restaurants und Diskotheken. Vor allem in der Folsom Street gibt es viele Möglichkeiten, die Nacht zum Tag zu machen. Wer sich für Cartoon und Comics interessiert, der sollte unbedingt einen Besuch im Cartoon Art Museum einplanen.

Datum: Mittwoch, 5. November 2008 21:26
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