Transamerica Pyramid Tower
Die Transamerica Pyramid wurde zwischen 1969 und 1972 errichtet und ist mit 260 Metern der höchste Wolkenkratzer in der Skyline von San Francisco. Auf insgesamt 48 Stockwerken befinden sich zahlreiche Büros und Verkaufsräume. Beeindruckend ist die besondere Architektur des Hochhauses mit zwei Seitenflügeln, welche dem Bauwerk bei Erdbeben eine besondere Stabilität verleihen sollen.
Die beiden Seitenflügel wurden auch noch räumlich genutzt, indem man in einem einen Aufzugsschacht und in dem anderen ein Treppenhaus unterbrachte. Auf der Spitze der Transamerica Pyramid sind vier Kameras angebracht, welche in alle vier Himmelsrichtungen filmen. Auf mehreren Monitoren im Eingangsbereich können diese Bilder rund um die Uhr betrachtet werden. Im 27. Stockwerk befindet sich ein spezieller Aussichtsraum, der jährlich rund 50.000
Besucher anlockt. Die Fassade des Wolkenkratzers besteht aus 3.678 Fenstern, für deren Reinigung ein ganzer Monat benötigt wird. Am Anfang war das Hochhaus bei den Einwohnern der Stadt recht unbeliebt, da der Architekt aus Los Angeles kam und die außergewöhnliche Architektur natürlich auch Geschmacksache ist.
Die Einwohner von San Francisco nennen das Gebäude meistens Trans Am’s Teepee. Kalifornien verzeichnet die meisten Erdbeben in ganz Amerika, so dass man sich lange nicht traute, in San Francisco Wolkenkratzer zu bauen. Erst in den 70er Jahren wurden die ersten Hochhäuser gebaut, es wurden jedoch besondere Anforderungen an deren Stabilität gestellt. Die Transamerica Pyramid erhielt ihre besondere Form auch noch unter einem anderen Aspekt. Durch die außergewöhnliche Bauweise wirft sie einen wesentlich schmaleren Schatten, so dass mehr Tageslicht auf die Straßen der Umgebung gelangt. Nachts ist die Spitze des Wolkenkratzers erleuchtet, was dem Gebäude ein futuristisches Aussehen verleiht.
